Rike's bunte Welt

Dies soll zunächst einen kleinen Einblick über mich und meine Erlebnisse in Irland geben. Ich wünsche allen, viel Spaß beim Lesen, Schreiben und so weiter ;-)

Freitag, 16. November 2007

Dundalk neigt sich dem Ende


Hallo ihr Lieben,

unser Auslandssemester zählt die letzten Wochen. Ich möchte gar nicht an den Tag denken, an dem wir uns alle verabschieden. Das wird offiziell sicherlich schon das Wochenende vor der Prüfungswoche sein. Ja, dann trennen sich erst einmal unsere Wege, aber die Erinnerungen werden uns immer bleiben. Um ein Résumé schon jetzt zu ziehen: es war das geilste Semester, was ich bisher erlebt habe. Entschuldigt meinen Ausdruck, aber anders kann man es nicht beschreiben! Ich konnte so viele nette, interessante und verrückte Menschen kennen lernen, die mein Leben bereichert haben.
Natürlich haben wir hier mehr erlebt, als ich es auf meinem Blog kund getan habe, aber das sehe ich einfach als ein Zeichen, dass nicht oft Zeit dafür war, diesen Blog ordentlich zu pflegen. Da wird sich jetzt so manch einer sagen, dann hätte sie es doch ganz lassen können. Aber ich denke, dass ich dennoch ein paar nette Berichte geben konnte, oder?
Gestern haben wir eine unserer letzten Amber Parties gehabt. Nochmal richtig feiern. Man betrachtet das schon als selbstverständlich, dass man jede Woche Donnerstag ins Amber geht, dabei haben wir daheim an der Uni ein oder zweimal im Monat die Chance, feiern zu gehen. Deshalb genießen wir die letzten 5 Wochen noch einmal so richtig. Auch wenn jetzt jeder viele Präsentationen, Reports und Continious Assignments schreiben oder anfertigen muss, trotzdem haben wir viel Spaß!

Ich geb mal ein paar Fotos mit....viel Spaß eure Riiiiikeeee

Montag, 8. Oktober 2007

Ein neuer Monat: Oktober

Leider habe ich es mit meiner Berichterstattung etwas schleifen lassen in den letzten Wochen.
Nun ein kleiner Rückblick: Wir schreiben heute den 08. Oktober 2007, das irische Wetter lebt sich in vollen Zügen aus, in Form von Dauernieselregen, Stimmung senkte sich dementsprechend im Laufe des Tages. Schuld daran trägt aber nicht nur das Wetter, sondern auch der lange Vorlesungstag, der um 9 Uhr begann und erst 17 Uhr endete. Gut, für Wernigeröder Verhältnisse noch recht erträglich. Dadurch, dass man sich z.T. sehr konzentrieren muss, um den gesamten Inhalt der englischen Vorlesung nachvollziehen zu können, strengt es schon an. Mitlerweile haben wir in jedem Modul eine Hausarbeit + Präsentation zu machen. Schluss mit dem Rumgejammere, ich bin ja schließlich nicht zum Rumgammeln hier, nicht wahr?!
Am Wochenende war ich mal wieder in Dublin und die Sonne schien den ganzen Tag. Es war herrlich, sie ging über dem Liffey unter...a traum :-) Dort waren wir noch in Temple Bar, einem Viertel, wo sich die Pubs an einander reihen und in denen fast überall Life Music gespielt wird. Natürlich haben wir uns dort ein Pint gegönnt, bevor wir wieder Richtung Dundalk gefahren sind. Ich denke, dass das nächste Update Ende Oktober kommen wird. Dann haben wir eine freie Woche und wollen etwas rumreisen, was in der letzten Zeit zu kurz gekommen ist.

Bis dann...

Sonntag, 16. September 2007

Ausflug zum Blackrock




Irgendwie hat das Schreiben in den letzten Tagen nicht ganz so geklappt, da immer etwas dazwischen gekommen ist.
Gestern wollten wir die Sonnenstrahlen nutzen und haben uns zunächst zu fünft auf den Weg zum Strand gemacht. Keiner von uns hatte so richtig den Weg vor Augen, daher unser Entschluss, ihn einfach querfeldein zu finden :-)
Eine halbe Stunde nachdem wir losgelaufen waren, fanden wir uns auf einem großen Kartoffelfeld wieder. Der Plan, nur über den vor uns liegenden Hügel zu laufen und dann das Meer zu sehen, ging leider nicht auf. Zwischen uns und dem Wall befand sich ein Bach, der einfach zu breit war, um einen Sprung zu wagen. So mussten wir den ganzen Weg wieder zurück. Schließlich folgten wir dann doch der Straße und erreichten Blackrock. Ziemlich viele Villen und ein Golfplatz befinden sich in diesem Viertel. Von den meisten Häusern hat man auch einen fantastischen Blick auf das Meer. Als wir ankamen, herrschte gerade Ebbe :-(
Wir waren froh, etwas unternommen und auch wieder etwas von der Gegend rund um Dundalk kennengelernt zu haben.
Nächste Woche beginnt jetzt entgültig die Uni. Morgen wird ein langer Tag und uns werden die Öhrchen schlaggern vor lauter Englisch...ich freue mich, dass es jetzt endlich richtig losgeht.

Bis demnächst...

Mittwoch, 12. September 2007






Text kommt demnächst ;-)

Dienstag, 4. September 2007





Hallo ihr lieben. Ich komme gerade von einem wunderschönen Wochenende zurück "nach Hause". Ja es ist fast, als würde man nach Hause kommen, denn bisher fühle ich mich richtig wohl in Irland!
Wir haben einen Freund von Colle besucht und haben uns die Westküste Irlands etwas anschauen können. Er wohnt in Crossmolina. Das liegt bei Bellina. Wir brauchten von Dublin 5,5 h mit dem Bus. Das war schon eine sehr lange Reise, die sich aber ausgezahlt hat. Wir hatten zum ersten Mal so richtigen Kontakt mit Iren. Jeden Abend gingen wir in diesem kleinen Städtchen in den Pub und mussten, ja zum Ende war es wirklich "mussten", ein Guinness nach dem anderen trinken. Es wäre dort eine Religion, aus einem Pub nicht eher raus zu gehen, bevor man nicht mindestens 4 Pints intus hat. Nun gut, ich konnte am 2. Abend schon nach dem ersten nicht mehr vor lauter Müdigkeit durch die vielen Eindrücke, die dort jede Minute auf mich einprasselten. Am Samstag wurden wir von Thomas' Mum nach Westport gefahren. Dies ist ein für Touristen sehr beliebter Urlaubsort. Dort wanderten wir etwas zerstreut durch die Gegend und haben dadurch leider nicht alle Sehenswürdigkeiten geschafft bis Thomas uns mit Oldtimern abholte. Es war großartig. Ich saß zum ersten Mal in so einem Fahrzeug. Es war ein alter Daimler, glaube ich und rasselte bei jedem Huckel und quietschte, heulte auf, wenn Thomas die Gangschaltung bewegte. Voll niedlich fand ich den kleinen Scheibenwischer, den man per Hand betätigen musste, dann ging er einmal hin und her. Was haben die Iren früher gemacht, wenn es mal richtig losgeregnet hat. Wenn geblinkt werden musste, wurde ein Schalter betätigt und ein kleines orangefarbenes Fänchen kam links und rechts zum Vorschein. Ein echt tolles Erlebnis.
Am Abend waren wir auf einem Golfplatz. Thomas Kumpel Rodney nahm am Sonntag an einem Turnier teil und trainierte dort. Uns hat viel mehr der Atlantik interessiert, der direkt hinter den Dünen lag, die den Golfplatz umsäumten. Es war eine so schöne Atmosphäre: der Wind und das Rauschen der Wellen. Man konnte beim Rausstrecken der Zunge das Salz schmecken.
Am Sonntag schliefen wir lange und gingen dann zum Gaelic Football. Auch eine echt irische Sportart wie das Hurling. Wir brauchten echt ne Weile, bis wir annähernd verstanden, wie dieses Spiel funktionniert.
Danach haben wir es uns daheim mit einem Tee gemütlich gemacht, denn am nächsten Morgen, sprich heute früh mussten wir um 6 h aufstehen, denn 1 h später fuhr unser Bus zurück nach Dublin.
Es war ein wirklich tolles Wochenende....

Donnerstag, 30. August 2007

Dublin

Da bin ich wieder...sehr spät heute, aber wir haben ja auch viel erlebt, so dass erst jetzt Zeit dafür ist.
Früh um 8:00 Uhr schrillte der Wecker und es hieß: "Raus aus der Koje und ab in die Latschen", denn wir wollten den Bus kurz nach 9:00 Uhr nach Dublin schaffen. Unser rechtzeitiges Erscheinen am vermeintlichen Busstop nützte nichts. Wir warteten vergebens auf "Eirenann". So, das hieß, wir suchten uns einfach eine neue Haltestelle und siehe da, es klappte schließlich doch noch. Gegen 11:00 Uhr kamen wir dann in Dublin an. Zunächst folgten wir etwas ziellos einer großen Straße. Später fanden wir heraus, dass wir genau den richtigen Weg instinktiv eingeschlagen hatten, denn unsere Tour führte - zu Fuß wohlbemerkt - an allen bekannten Sehenswürdigkeiten vorbei. Heute wollten wir uns erst einmal einen Überblick verschaffen. Dundalk ist ja nur 1,5 Stunden von Dublin entfernt. Wir werden uns noch öfter sehen: Dublin you will see us again for sure!
Die Stadt ist auch sehr sauber, überall stehen Mülleimer, kaum einer, der seine Zigarretten achtlos auf den Weg schmeißt. Gut, es wird sicherlich Strafen dafür geben, wer doch mal erwischt wird. Was man immer wieder bemerkt, die Iren sind soooo nette Menschen. Überall wird dir geholfen und wenn sie z.B. versuchen dir den Weg zu erklären und es selbst nicht wirklich wissen, versuchen sie es trotzdem.
Es ist recht teuer, ein großer Nachteil für Studenten, die Mittags in Dublin Mordshunger haben. Wir fanden ein Schnellrestaurant. Nicole war zu ihrem "Cheese Fries" zunehmend skeptisch eingestellt und fand es zum Schluss nur noch unappetitlich. Ich hatte mir " Cheese Fries with Bacon" bestellt - war nun nicht der Brüller, aber es hat seinen Dienst - meinen Hunger zu stillen, erfüllt.
Das war ein schönes Wetter heute! Nicht wie gestern Abend, als es auf einmal wie aus Kannen regnete. Die Luft hier ist anders, ich merke, das es der Haut extrem gut tut. Auf dem Weg nach Dublin haben wir viele Bauernhöfe mit ewig weiten Weiden mit Schafen, Kühen und Pferden gesehen. Wunderschön!!!


Das war jetzt das richtige Stichwort: ich werde mich jetzt wunderschön ins Traumland verabschieden....bye bye

Montag, 27. August 2007

Wir sind in Dundalk

Es ist vollbracht! Colle und ich hatten einen super Start in Irland: der Flug ist wunderbar gelaufen, Paul unser Vermieter hat uns mit seinem Auto (ein silbergrauer BMW - ein riesiges Schiff) abgeholt. Tim - auch ein Erasmusstudent, den wir über das Internet vorab kurz kennenlernten - hat er wie selbstverständlich auch mitgenommen. Sehr angenehm, er sprach nicht den typischen "Nuschelgälischslang" (den im übrigen unser Captain des "Rainers" - Colle hat diesen bezaubernden Namen für Ryanair erfunden - sprach und wir kein Wort verstanden haben). Man konnte sich ganz gut unterhalten. Dann haben wir das Haus gesehen: es ist toll, liegt etwa 5 min zu Fuß von der Uni entfernt und hat eine niedliche blaue Eingangstür. Wir wohnen in einem Viertel namens Rockfield Manor, dort sind alle Häuser von außen gleich, nebenan ein Golfplatz - soll es in Irland sehr viele geben, wie uns Paul erzählte. Unsere Hausmitbewohner Victor (Spanier, ein Jahr schon hier, geht in ein paar Tagen wieder zurück), Addi (so hab ich es nur verstanden, ich glaube aber, dass dieser Name so nicht stimmt, naja, krieg wir raus) aus ? und dann lebt hier noch ein Franzose, der aber nicht sehr kommunikativ sei und den man eher selten sehen würde, da er in Dundalk ständig arbeite. Victor redet sehr viel und will uns alles zeigen. Das ist toll, wenn man sich noch nicht so auskennt im Ort. Er spricht aber manchmal schwer verständliches Englisch, so dass ich ihn nicht immer verstehe.
Paul ist mit uns dann noch ins Zentrum gefahren, was zu Fuß doch schon ein ganzes Stück ist. Dort haben wir dann Decke und Kopfkissen gekauft, damit wir uns heute Abend schön einmummeln können :-)

Ich denke, es bleibt spannend und ihr werdet in den nächsten Tagen noch mehr erfahren...

See you...